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Freitag, 8. November 2024

AngrySearch - Schnelle Suche unter Linux

Angry Search ist ein Python-Script (mit drei weiteren Python-Hilfs-Scripts) und somit unter Linux überall lauffähig, da ein Python-Interpreter zum Linux-Standard gehört.

Unter https://github.com/DoTheEvo/ANGRYsearch/releases findet sich der Download als „zip“- oder „tar.gz“-Archiv, das Sie nach dem Download zunächst an beliebiger Stelle entpacken. Im Terminal suchen Sie dann den entpackten Ordner auf, schalten das kleine Install-Shell-Script mit

chmod +x install.sh

ausführbar und starten dieses dann mit diesem Befehl:

sudo sh install.sh

Das war‘s schon: Das Script kopiert lediglich einige Python-Scripts nach „/usr/share/angrysearch“ und legt den Link unter „/usr/bin/angrysearch.py“ an. Daher ist spätere eine Deinstallation mit dem manuellen Löschen dieser Dateien erledigt.

Nach der Einrichtung ist Angry Search als „ANGRYsearch“ im Hauptmenü oder im Gnome-Dash erreichbar, aber auch im Terminal über den Befehl angrysearch. Downloadarchiv und der entpackte Ordner können danach im Prinzip gelöscht werden. Neben dem benötigten Python-Interpreter hat das Tool nur zwei abhängige Pakete: Das Paket „xdg-utils“ ist auf praktisch jeder Desktopdistribution anzutreffen, das Paket „python3-pyqt5“ meistens auch. Sollte nach der Einrichtung der Aufruf scheitern, wiederholen Sie den Start im Terminal mit dem Befehl angrysearch, um die Ursache herauszufinden. Unter Ubuntu Gnome erhielten wir etwa die Meldung:

"No module named 'PyQt5'"

In diesem Fall fehlt das genannte Paket „python3-pyqt5“, das Sie mit

sudo apt install python3-pyqt5

schnell nachinstalliert haben.

Suchoptionen und Konfiguration

Beim ersten Aufruf erhalten Sie Infos über die Konfigurationsdateien und die fundamentale Nutzung. Diese Startinfo lässt sich jederzeit wiederholen, indem der Dateiindex gelöscht oder der Suchmodus geändert wird. Konfiguration und Index liegen unter „~/.config/angrysearch/angrysearch.conf“ und „~/.cache/angrysearch/angry_database.db“. Den Index erstellen Sie im Tool mit der Schaltfläche „update“. Dabei berücksichtigt Angry Search standardmäßig das komplette Dateisystem.

Die Indexierung erfolgt auf lokalen Datenträgern extrem schnell, bei eingehängten Netzwerkressourcen kann der Vorgang zwei, drei Minuten dauern.

Wenn Sie Pfade ausschließen wollen, tragen Sie diese in die „angrysearch.conf“ nach

directories_excluded=

ein – und zwar mit Leerzeichen getrennt (etwa „directories_excluded=/bin /var /etc“). Umgekehrt müssen Sie dafür sorgen, dass der Index tatsächlich alle Ressourcen erfasst, die Sie durchsuchen möchten. Diese müssen also vor dem Klick auf „update“ ordnungsgemäß gemountet sein.

Anders als beim Vorbild Everything ist der Index statisch, muss also von Zeit zu Zeit erneuert werden. Der Entwickler empfiehlt einen Cronjob, wobei einfach das Hilfstool angrysearch_update_database.py alle sechs Stunden gestartet wird. Der Eintrag (nach crontab -e) sieht dann wie folgt aus:

0 */6 * * * /usr/share/angrysearch/angrysearch_update_database.py

Im Prinzip reicht aber auch im grafischen Tool ein gelegentlicher Klick auf „update“, bevor Sie eine Kaffeepause machen.

Standardmäßig gilt eine einfache UND-Syntax, wobei Angry Search praktisch ohne Verzögerung auf Tippeingaben reagiert: Auf „büro steuer“ wird das Tool vom ersten Buchstaben an das Datenmaterial sofort auf passende Dokumente filtern. Teilstrings von Wörtern berücksichtigt das Script nur, wenn Sie das Häkchen rechts vom Suchfeld abschalten. Das Häkchen steht für den schnellsten Modus und ist der Standard, würde aber bei der Eingabe „büro teuer“ keine Dateien zu „Steuer“ finden.

Angry Search hat nach unserer Kenntnis keine darüber hinausgehenden Möglichkeiten mit „NOT“- oder „OR“-Operatoren – so jedenfalls mit dem Standardsuchfeld. Wer höhere Ansprüche hat, muss auf die komplexen Regular Expressions ausweichen, die das Tool mit der Taste F8 anbietet: Nach F8 erhält das Suchfeld eine Orange-Färbung und akzeptiert Regex-Syntax, etwa eine OR-Suche mit „händel|haendel“ oder etwas komplexer:

(händel|haendel).*trio

Angry Search ist auch im Regex-Modus richtig schnell, jedoch haben vermutlich nur wenige Anwender die Kompetenz, aus dem Handgelenk korrekte Regex-Abfragen zu tippen.

Die im Fenster angezeigten Suchergebnisse können Sie einfach per Doppelklick mit dem zugeordneten Standardprogramm laden. Außerdem gibt es nach Rechtsklick die Option „Open Path“, um das Verzeichnis der gewählten Datei im Dateimanager anzuzeigen. Je nach Distribution kann es hier eventuell Korrekturbedarf geben: Beim von uns zufällig genutzten Linux Mint Mate verabschiedete sich Angry Search regelmäßig kommentarlos, wenn für ein Suchergebnis „Open Path“ gewählt wurde. Ursache war, dass das Paket „xdg-utils“ den Dateimanager Nemo an Angry Search meldet, der Dateimanager in dieser Mint-Variante aber „Caja“ heisst. Dies lässt sich in der Konfigurationsdatei „angrysearch.conf“ mit

file_manager=caja

leicht korrigieren, sofern man die Ursache erkannt hat.

Fazit: Empfehlenswerte Systemergänzung

Wer eine Menge Dateien an Bord hat und eine halbwegs systematische Namensgebung für Ordner und Dateien, sollte sich Angry Search einrichten. Das Tool ist ein phänomenaler Zeitsparer. Ein Beispiel: Die Suche mit dem Dateimanager nach der UND-Verknüpfung „metallica reed“ dauerte mehr als eine Minute, bis sie die Lulu-Suite dieser Band ans Licht beförderte. Etwa doppelt so schnell arbeitet ein find-Befehl im Terminal – mit allen Nachteilen der mühsamen Eingabe und Weiterverarbeitung der Suchergebnisse. Angry Search? Das Tool zeigt die Resultate sofort – noch während des Eintippens. Dabei sollten die Standardeinstellungen im Alltag die besten Ergebnisse liefern, für eine Berücksichtigung von Teilstrings genügt es, das Häkchen neben dem Suchfeld zu deaktivieren. Die optionale Regex-Suche dürfte hingegen die meisten Anwender überfordern. Etwas Erfahrung sollte der Suchtool-Nutzer aber in jedem Fall mitbringen, damit die indexierten Orte stets ordnungsgemäß eingehängt sind, der Index aktuell bleibt (Crontab) und eventuelle Korrekturen in der Konfigurationsdatei keine Hürde darstellen.

Dienstag, 8. August 2023

Ubuntu PPA - Audacity aktuell unter Ubuntu 22.04 / 23.04 und Linux Mint 21.x

Aktuelle Versionen von Audacity gibts als AppImage, für diejenigen, die das klassische .deb-Paketformat bevorzugen, habe ich das Ubuntu-PPA für die neuesten Audacity-Audioeditor-Pakete wiederbelebt.

Debian/Ubuntu Upstream hat aufgehört, das Software-Paket zu aktualisieren (stecken geblieben bei v2.4.x) aufgrund von Richtlinienänderungen.

In neueren Versionen soll die PPA wieder enthalten sein. Wer allerdings gerne und oft mit Auodacity arbeitet sollte unbedingt diese PPA hier installieren und so die aktuelle Version bekommen.

PPA installieren und Audacity updaten oder installieren

Für die Installation ruft das Terminal auf und führt diese drei Befehle aus:


1. sudo add-apt-repository ppa:ubuntuhandbook1/audacity

2. Euer Benutzerpasswort eingeben

3. sudo apt-get update

4. sudo apt-get install audacity


Nach der Installation findet ihr das Prorgamm im Menue unter euren Mutimediatools.

Donnerstag, 6. Januar 2022

OTR-Decoder für Linux (Ubuntu/Mint) Easy-Decoder installieren

Für die verschlüsselten TV-Aufzeichnungen der Plattform Onlinetvrecorder.com gibt es für alle gängigen Betriebssysteme entsprechende Decoder, allerdings ist der sehr praktische Easy-Decoder für Linux eine Stiefkind der Community, so dass die letze Version für Ubuntu 8.04 und die i386 - 32-Bit-Plattform geschrieben ist. Es gibt weitere, an 64-Bit-Systeme angepasste Decoder und auch die entsprechenden GUI's.

Wer allerdings den Luxus des Easy-Decoders nutzen möchte steht ab Linux Mint 20.x  bzw. Ubuntu 20.x schlecht da, denn die GUI starte nicht , da libqtgui4:i386 nicht mehr in den Paketquellen zu finden ist und auch die händische Installation fehlschlägt.

Was tun ? 

Voraussetzung ist, dass du deinen PC über die Paketverwaltung vorbereitet hast 32-Bit-Pakete  zu installieren, dazu gibt´s hier diesen Blogeintrag.

Einen guten Beitrag zur Multiarch-Unterstützung findest du hier, bei Klaus Munsteiner.

Ist die Multiarch-Unterstützung installiert geht´s an das eigentliche Problem, den Easy-Decoder.


1.     Lade auf der OTR-Seite das .deb - Paket des "alten" Easy-Decoder herunter. 

2.    Lade dann die gepackte Datei  easydecoder-gui-deps.tar.gz von GitHub herunter

3.    Installiere den Easy-Decoder per Doppelklick auf die .deb - Datei.

4.    Entpacke die Datei easydecoder-gui-deps.tar.gz

5.    Die enthaltenen Dateien in das Verzeichnis des easydecoder kopieren.

Falls das deb-Paket installiert wurde, kopiert die Dateien in das Verzeichnis /usr/lib/qotrdecoder

Dann sollte qotr über das Terminal zu starten sein. 


Bei mir hat es wunderbar funktioniert und auch das Decodieren klappt einwandfrei.

OTR Logo


Sonntag, 17. Januar 2021

LÖSUNG: Nach Update auf Linux Mint 20 / 20.1 Windows-Netzwerfreigabe funktioniert nicht mehr

 Einige werden es bemerkt haben, nach einem Update bzw. Upgrade auf Linux Mint 20 oder 20.1 sind vormals erstellte Windows-Freigaben nicht mehr  erreichbar. Das betrifft z.B. den Zugriff auf einen Datenträger am Router.

Das Problem liegt darin, dass ab LINUX MINT 20 ( bzw. UBUNTU 20.4 ) die "alten" Client- und Serverprotokolle nicht mehr verwendet werden. Ein winziger "Eingriff" in die smb.conf schafft Abhilfe.


1. Navigiere zum Ordner /ect und öffne ihn als Administrator



2. Öffne dann den Ordner /ect/samba und wähle die Datei smb.conf aus um sie mit der Textverarbeitung zu öffnen.




3. Füge folgende Zeilen unter dem Bereich [global] ein:


client min protocol = NT1
server min protocol = NT1
ntlm auth = ntlmv1-permitted


4. Die Datei abspeichern und die Fenster wieder schließen. 


Das war es schon, jetzt sollte dein Zugriff wieder wie gehabt funktionieren.














Sonntag, 26. Januar 2020

Audio-Dateien in einem Blogger-Blog einbinden

Googles Blogger sieht es leider nicht vor, MP3 dateien direkt einzubeinden, mit Videos funktioniert es direkt, Audio braucht etwas Starthilfe, aber es ist durchaus möglich Audio-Player abzubilden.

Der Einfachste Weg ist das direkte einbinden einer  MP3 datei aus dem Internet, dazu braucht es nur den HTML5-Tag Audio und den direkten Pfad zur Datei.
Dies wird im Blogger-Editor in der HTML Ansicht an der Stelle eingefügt , an der der Player erscheinen soll.

<audio controls=""><source src="HTTPS://direkten.link.zur.mp3" <type="audio/mp3"> ></source></audio>

Hier ein kurzer Beitrag, direkt eingebunden, es geht mittlerweile nur noch über das hhtps-Protokoll





Audio aus Gdrive einbinden


Da wir aber mit einem Blog unter Blogger schon einmal im Google-Universum sind, bietet es sich auch an sie Audios im Google-Drive abzulegen, hier ist es leider nicht ohne weiteres möglich direkt auf die Datei zu verlinken und wir müssen die Freigabeoption in GDrive bemühen.


Der Ordner in dem sich die gewünschten MP3-Dateien befinden muss über die Freigabe als "Öffentlich freigegeben"  eingestellt werden.

Nun erhalten wir bei einem Abruf des Freigabelinks einen Link in folgender Form in die Zwischenablage kopiert :


https://drive.google.com/open?id=1y964QXhVV-F3j-4x3k3joSdRisRNhWG2

Der Link besteht aus 2 Teilen dem 1. Teil, der den Pfad beschreibt und der ID, welche den ursprünglichen Dateinamen für die Freigabe eretzt.
Damit haben wir fast alles as wir brauchen um dem HTML5-Audio-Tag die Parameter zu geben die er benötigt.


Hier wird https://drive.google.com/ aus dem Freigabelink durch https://docs.google.com/uc?export= ausgetauscht anschließend folgt die ID.
In diesem Beispiel ist das 1y964QXhVV-F3j-4x3k3joSdRisRNhWG2

Dies wird dann im Blogger-Editor in der HTML Ansicht an der Stelle eingefügt, an der der Player erscheinen soll.

<audio controls="">
<source src="https://docs.google.com/uc?export=open&id=1y964QXhVV-F3j-4x3k3joSdRisRNhWG2" type="audio/mp3">

</source>
</audio>

Es erscheint ein Player direkt im Layout des Blogs, in diesem Fall ein Podcast von Radio Haspe





Mittwoch, 18. Dezember 2019

Umfrage zur Datensicherheit bringt in USA erschreckende Ergebnisse - PC-WELT

Umfrage zur Datensicherheit bringt in USA erschreckende Ergebnisse - PC-WELT: Viele Nutzer verstehen offenbar noch nicht so richtig, was Verschlüsselung ist, was sie kann und was nicht.



Verschlüsselung: Von den erschreckenden Ergebnissen einer repräsentativen Befragung von US-Amerikanern zum Thema Verschlüsselung berichtet ZDNet. Es ist im "Land of the Free" und im "Home of the Brave" offenbar noch viel Aufklärungsarbeit vonnöten. Bei der Frage nach der vertrauenswürdigsten Firma in Sachen Datensicherheit kommt Google auf Platz eins (42,6 Prozent), gefolgt von Amazon (38,3 Prozent). Apple, das sich im Gegensatz zu den anderen sehr um Privatheit kümmert, da es die Daten der Kunden nicht als Produkt betrachtet, kommt mit einer Zustimmung von 36,7 Prozent nur auf den dritten Platz.



Amazon sei nach den Ergebnissen der Umfrage auch das Unternehmen, das Verschlüsselung am Wahrscheinlichsten einsetze, gefolgt von Google und Apple. Bedenkliche 18 Prozent der etwas über 1000 Befragten gaben an, nie etwas von Verschlüsselung gehört zu haben, 17,7 Prozent haben von dem Thema erstmals im Fernsehen gehört, in der Serie "Mr. Robot". 55,5 Prozent glaubten, ihre Daten seien sicher, wenn sie verschlüsselt in der Cloud lägen, dazu im Widerspruch waren 65,2 Prozent aber der Ansicht, dass Hacker auch an verschlüsselte Daten kämen.



Auch auf andere Fragen kam die von der Sicherheitsfirma nCipher in Auftrag gegebene Studie zu interessanten Ergebnissen: 27 Prozent begrüßten es, wenn die US-Behörden Hintertüren zu gesicherten Systemen hätten, weitere 26 Prozent würden das nur im Zusammenhang mit Kriminalität gewähren wollen.



(Quelle: PC-Welt)

Dienstag, 22. Oktober 2019

Linux Software (de-)installieren - PC-WELT

So kommen Sie an neue Software oder aktuellere Versionen: Die Software- oder Paketverwaltung, hier knapp beschrieben für das Debian/Ubuntu-basierte Deb-Format und das Apt-Tool, ist ein zentrales Linux-Merkmal. Linux-Nutzer erhalten Software standardmäßig aus den Paketquellen (Repositories), welche die Linux-Distribution bereitstellt.

Die Softwarepakete sind signiert und garantiert frei von Schadsoftware – ein unschätzbarer Vorteil gegenüber Windows. Ein weiterer großer Vorteil ist die Möglichkeit, ein komplettes System einschließlich Software mit einer einzigen Aktion zu aktualisieren. Aber es gibt auch Nachteile: Für die Distributionshersteller bedeutet die Bereitstellung der Software erheblichen Aufwand, was sich sowohl beim Umfang wie bei der Aktualität der verfügbaren Software äußern kann. Debian/Ubuntu-Repositories sind zwar quantitativ optimal gefüllt, doch stagnieren ....

Weiterlesen Das Prinzip der Paketquellen: Wo und wie Linux-Systeme Programme beziehen und die Software verwalten.

Freitag, 22. März 2019

Skype Web unterstützt plötzlich nicht mehr Google Chome unter Linux

Da hat man sich schön daran gewöhnt , "Skype Web" bzw. den "Preview Skype for Web"  im Browser auch wunderbar in gewohnter Linux-Umgebung nutzen zu können, schon knallt Microsoft  die Linux-Tür hammerhart zu und verkündet lapidar:

 "Nur noch die neuesten Versionen von MS Edge und Google Chrome unter WIN 10 werden unterstützt, andere Kombinationen sind nicht mehr vorgesehen." 

Dieses "plötzliche nicht mehr unterstützen"  trat mit der  Aktualisierung von Google-Chome auf  die Version 73.0.3683.86 (Offizieller Build)  am 21.03.2019 erstmals bei mir auf.

Also "nicht offizielle Lösung" wird vom Microsoft Support , auf Beschwerden einiger Linux-User, empfohlen über STRG+SHIFT+I die Entwicklertools zu öffnen, dann über die drei Punkte "More Tools" > Network conditions aufzurufen und  den User Agent  String auf "Chrome - Windows" bzw. wahleise auf "Edge -  Windows" zu ändern.

Ein Weg der wahrlich nicht der glücklichste ist, aber temporär durchaus funktioniert.

Wenn man also nicht auf  den Webzugriff für Skype verzichten möchte,  so sollte man den User-Agent-String ändern. Das geht natürlich, dank entsprechender Erweiterungen aus dem Web-Store, auch viel komfortabler und vor allem auch gezielt eben NUR für die betreffenden Seiten.

Ich verwende dazu aus dem Google-Webstore die Erweiterung User-Agent Switcher

Im Einstellungs-Menue wähle ich als Desktop Browser  "Chrome" und als Operating System "Windows"  in der letzen Zeile der Einstellung steht standardmäßig  all_urls  , das wird gelöscht und durch folgende Eingabe ersetzt:

https://preview.web.skype.com,https://web.skype.com,https://login.live.com

Das sind die 3 URLs, jeweils mit Komma getrennt, an die dieser eingestellte User-Agent-String gesendet werden soll.

Nach der Eingabe der URLs einmal mit Enter bestätigen und den Browser neu starten, schon sollte auch der Zugriff auf die webbasierenden Versionen von Skype wieder einwandfrei funktionieren.

Die Installtion von Skype unter Linux  (bei mir die .deb) ist von diesem Ausschluss NICHT betroffen und arbeitet weiterhin vollkommen normal.




Donnerstag, 8. November 2018

LibreOffice 6.1 verfügbar zur Installation in Ubuntu 18.04/18.10 über PPA

Für diejenigen, die ein Upgrade der LibreOffice Office Suite von PPA bevorzugen, ist LibreOffice 6.1 nun endlich verfügbar, um in Ubuntu 18.04 und Ubuntu 18.10 über sein offizielles PPA zu installieren.

LibreOffice 6.1 ist eine neue Hauptversion, die vor mehr als einem Monat mit folgenden neuen Funktionen veröffentlicht wurde:

  • Verwenden Sie das elementare Symbol, das standardmäßig auf GNOME-basierte Linux-Distributionen eingestellt ist.
  • Neue App-Icons, die Sie im Anwendungs-Launcher sehen können.
  • Überarbeitete Bildverarbeitung mit einem neuen Grafik-Manager
  • Die Notebookleiste wurde in LibreOffice 6.1 deutlich verbessert.
  • Verwenden Sie native GTK3-Dialoge auf Linux-Desktops.
  • Verbesserungen beim XML-Import von Excel 2003 XML
  • DOCX-Export und -Import
  • Und viele weitere neue Funktionen und Verbesserungen

Wie man LibreOffice 6.1 in Ubuntu 18.04 über PPA installiert:


Öffnen Sie das Terminal entweder über die Tastenkombinationen Strg+Alt+T oder durch Suchen nach "Terminal" im Startmenue.


1. Ausführen, um das LibreOffice PPA hinzuzufügen:

sudo add-apt-repository ppa:libreoffice/ppa

Geben Sie Ihr Passwort (keine visuelle Rückmeldung während der Eingabe) ein, wenn es abgefragt wird, und lesen Sie die Terminalausgabe für die PPA-Beschreibung und drücken Sie zum Fortfahren die Eingabetaste.

2. Dann sehen Sie das im Software-Aktualisierungsprogramm verfügbare Upgrade, nachdem Sie nach Updates gesucht haben.

Der LibreOffice Upgrade-Prozess kann zurückgestellt werden. Wenn ja, führen Sie stattdessen folgende Befehle im Terminal aus, nachdem Sie das PPA hinzugefügt haben:

sudo apt-get dist-upgrade


Deinstallation


Sie können die Lagerversion von LibreOffice im Ubuntu-Hauptarchiv wiederherstellen, indem Sie den Befehl im Terminal ausführen:

sudo apt-get install ppa-purge && sudo ppa-purge ppa:libreoffice/ppa





Mittwoch, 24. Oktober 2018

Kontakte in Gmail blockieren - PC-WELT

Gmail-Kontakte, von denen Sie eigentlich nichts mehr lesen wollen, Newsletter, die trotz Abmeldung immer wieder geschickt werden - blockieren Sie doch die Nachrichten dieser Absender in Ihrem Gmail-Konto. Und so geht's.

Kontakte in Gmail blockieren - PC-WELT: Damit Sie künftig nicht mehr mit unerwünschten Nachrichten in Ihrem Gmail-Konto belästigt werden, können Sie diese Kontakte blockieren.

Montag, 24. September 2018

Besser als Google: Spezialisierte Suchmaschinen - PC-WELT

Wer im Internet nach etwas sucht, verwendet meist Google. Dabei gibt es andere Suchmaschinen, mit denen sich themenspezifische Ergebnisse genauso gut, wenn nicht sogar besser finden lassen. Wir stellen Ihnen die besten Alternativen zu Google vor.

Der Ausdruck „googeln“ hat sich mittlerweile zum Synonym für „im Internet suchen “ entwickelt. Dieses Phänomen zeigt recht gut, welchen Stellenwert die Suchmaschine Google bei vielen Anwender errungen hat. Sie ist die Standardlösung für die Recherche im Internet. Dabei existieren etliche andere Suchmaschinen, die Ihnen .... Weiterlesen unter:

Besser als Google: Spezialisierte Suchmaschinen - PC-WELT

Montag, 6. August 2018

Dauerhaft sicher archivieren mit PDF/A - PC-WELT

Besonders Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre vielen unterschiedlichen Dokumente auch nach vielen Jahren noch lesbar sind. Bei der Langzeitarchivierung kommt man dabei um das Format PDF/A kaum herum. Wir zeigen, was mit PDF/A möglich ist und worauf es zu achten gilt.

Unternehmen sind mit unzähligen Dokumenten konfrontiert, wie beispielsweise Office- oder CAD-Dateien oder PDFs in unterschiedlichen Varianten. Werden diese in ihrem ursprünglichen Format aufbewahrt, so ist die Gefahr groß, dass sie ...... Weiterlesen

Freitag, 25. Mai 2018

DSGVO – das müssen Verbraucher jetzt wissen - PC-WELT

Ab dem 25. Mai 2018 ist die DSGVO europaweit verbindlich anzuwenden. Was die Betroffenen vor große Schwierigkeiten in der Umsetzung stellt, eröffnet Verbrauchern umfassendere Rechte.

Die neue Datenschutz-Grundverordnung geht jedes Unternehmen an

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Die neue Datenschutz-Grundverordnung geht jedes Unternehmen an



Facebook ist nur das aktuellste Beispiel in Sachen Datenklau. Weltweit agierende Firmen wie Uber oder Yahoo reihen sich in die Riege der Unternehmen ein, die es versäumt haben, sorgfältig mit den Daten ihrer Kunden umzugehen und für deren



DSGVO – das müssen Verbraucher jetzt wissen - PC-WELT:


Reset von Canon-Pixma-Drucker durchführen - PC-WELT

Gerade druckt der Canon-Pixma-Drucker noch tadellos: Doch völlig unerwartet zeigt der Drucker eine Fehlermeldung an und reagiert in der Folge nicht mehr auf den Befehl über den Druckertreiber. Bevor Sie denken, dass das Ende Ihres Pixma-Modells gekommen ist und es Zeit ist, den Drucker schnellstmöglich zu ersetzen, probieren Sie einen Reset aus. Dieser setzt die Software des Geräts auf die Werkseinstellungen zurück und löscht dadurch auch so manche Fehlermeldung gleich mit.



Reset von Canon-Pixma-Drucker durchführen - PC-WELT:

Mittwoch, 16. Mai 2018

EFAIL: PGP-Verschlüsselung wurde nicht gehackt


Inzwischen gibt es in Sachen EFAIL kritische Stimmen, die die Empfehlung, Verschlüsselung bei E-Mails abzuschalten, für übertrieben halten.
Im Zuge der Veröffentlichung über die fehlerhafte Implementierung von PGP- und S/MIME-Verschlüsselung in bestimmten E-Mails-Clients empfehlen einige Experten, auf die Verschlüsselung ganz zu verzichten. Das halten wiederum andere Fachleute für stark übertrieben und geben Ratschläge, wie man eine E-Mail-Verschlüsselung weiter nutzen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass die Inhalte der Kommunikation durch die EFAIL-Schwachstellen kompromittiert werden können.....weiterlesen

Montag, 2. April 2018

Joomla 3.x Template für SPD Gliederungen

Die ist mein Joomla 3.x Template für SPD Gliederungen, insbesondere Ortsvereine.

Da es auf diesem Sektor sehr wenige Vorlagen gibt und die, die man findet sehr überaltert sind hab ich mir mal Gedanken gemacht wie ein "frisches" und doch nicht überfrachtetes Layout aussehen könnte.

Das Template ist kostenlos und steht unter folgender Lizenz:

Creative Commons Lizenzvertrag
Joomla 3.x Template "politikblue" von Frank Bradenbrink ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter brady@gmx.de erhalten.

Das bedeutet ihr dürft es benutzen, verändern, weitergeben aber bitte nur mit Namensnennung und ebenfalls unter den gleichen Bedingungen. Kommerziell darf das Template  NICHT verwendet werden.

Hier ist eine Ansicht OHNE weiteren Ausbau der Seite zu sehen

Hier könnt ihr die Seite des OV Westerbauer in Aktion sehen

Hier geht's zum Download

02.04.18 Update: In der Zip-Datei befindet sich nun, neben dem eigenlichen Joomla Template, auch die Vorlagendatei (.tck3) zur individuellen Anpassung mit Hilfe von Template Creator CK V3.

Sonntag, 4. Februar 2018

Audio Recorder - Nützlich und fast unbekannt - Linux / Ubuntu / Mint


Unterschätzt und selten installiert wird der "Audio Recorder" unter Ubuntu bzw. unter Linux Mint,  bei mir installiert unter Mint 18.3 "Sylvia"

Das kleine Tool ermöglicht es schnell und einfach Audioaufnahmen über alle zur Verfügung stehenden Quellen anzufertigen. Unter Anderem ist es so auch möglich die Ausgabe der Soundkarte "mitzuschneiden".

Also Format stehen neben MP3 und  OGG auch  M4A, FLAC, MP2, WAV und SPX bereit.

Hier sieht man das Hauptfenster, als Quelle ist die Audio-Ausgabe der Soundkarte eingestellt, so das alles was ihr hört  aufgezeichnet werden kann . Das Format ist hie im Beispiel auf OGG-Vorbis eingestellt.


Für die Installation ruft das Terminal auf und führt diese drei Befehle aus:

1. sudo add-apt-repository ppa:audio-recorder/ppa

2. Euer Benutzerpasswort eingeben

3. sudo apt-get update

4. sudo apt-get install audio-recorder

Nach der Installation findet ihr das Tool im Menue unter "Multimedia"


Hier ist ein Teil der "zusätzlichen Einstellungen" zu sehen.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Automatischen Videostart in Chrome & Firefox unterbinden

Jeder kennt es mittlerweile,  die automatischen Videostarts auf diversen Seiten, manchmal nett, aber meistens sehr nervig.
Mit wenigen Handgriffen ist das unter Firefox und Google Chome zu ändern.

Firefox


1. In der Adresszeile about:config aufrufen und die Sicherheitswarnung bestätigen.

2. Im Suchfeld den Begriff autoplay eingeben

3. Durch Doppel-Links-Klick auf media.autoplay.enabled den Parameter von true auf false ändern.


Google Chrome


1. In der Adresszeile chrome:flags aufrufen.

2. Mit STRG+F das Suchfeld öffnen und dort den Begriff  autoplay eingeben.

3. Im Auswahlfeld unter Autoplay policy  die Option "Document user activation is required" auswählen.

4. Google Chrome neu starten.

Damit ist das lästige selbstständige starten der Videos abgestellt und der User entscheidet wieder per Klick welches Video er auch wirklich sehen möchte.

Samstag, 2. Dezember 2017

Amazon Music LIVE Fussball unter Ubuntu (Linux Mint) hören

Obwohl die Browser unter Ubuntu / Mint Top aktuell sind gibt es ein Problem mit dem Livestreaming bei Amazon Music, egal ob Prime oder Unlimited.

Firefox, Chrome und Opera verweigern den Dienst und die Amazon Seite meldet lapidar man solle doch einen "aktuellen Browser" benutzen.

Das Problem liegt nicht an Ubuntu, nicht an Linux selbst, nicht an den Browsern sondern schlicht weg an Amazon, dort wird fürs Livestreaming "Microsoft Silverlight" eingesetzt.

Moderne Browser, selbst unter Windows bedienen dieses Plugin nicht mehr.
Mit ein paar Trickserein geht es aber dennoch den Livestream der Bundeliga unter Linux Mint einem modernen Browser ans Laufen zu bringen.

Hier die Ausstattung mit der ich es erfolgreich umgesetz habe:

Betriebsystem : Linux Mint 18.3 "Sylvia"

Browser:  Firefox 52.04 ESR

Was wir brauchen ist einen Ersatz für das Silverlight-Plugin.
Unter Linux bietet sich da pipelight in der "Multi"-Version an.
Das gewöhnliche pipelight muss, falls vorhanden erstmal runter vom PC.

Und so geht's Schritt für Schritt


1.  Terminal öffnen und  dort als root anmelden

      sudo -s

2.  Anschließend sollte Pipelight (falls vorhanden) entfernt werden.

     apt-get remove pipelight

3.  Nun wird Pipelight-Multi inistalliert:

     apt-add-repository ppa:pipelight/stable
     apt-get update
     apt-get install --install-recommends pipelight-multi

4.  Nun wird das Plugin mit einem Update aktuallisiert

     pipelight-plugin --update

5.  Jetzt werden die notwendigen Plugins aktiviert, nach jedem Kommando
     bestätigt man die Ausführung mit Y (Yes)

     pipelight-plugin --enable silverlight
     pipelight-plugin --enable flash
     pipelight-plugin --enable widevin

6.  Um eventuelle Fehlermeldungen zu vermeiden werden existierende
     Konfigurationsdateien entfernt.
 
     rm -rf ~/.wine-pipelight/

 7.  Nun den root-status beenden mit

      exit

8.   Ein Test zeigt ob alles richtig eingerichtet wurde

     pipelight-plugin --system-check


Das war die Installation, nun wird Firefox gestartet, dabei erfolgt eine kurze Installation der Plugins, und ein User Agent-Umschalter muss installiert werden, z.B. User Agent Switcher oder UAControl

In dem Addon wird die Firefoxversion auf maximal Firefox 51 eingestellt !
Die Version 51 war die letzte, die "Silverlight" noch unterstützt hat.

Anschließend kann man sich bei Amazon Music  mit seinem Account anmelden und den Links zum "Live Fussball" folgen und dann Einzelspiele oder die Konferenz im Browser hören.

Donnerstag, 30. November 2017

Umfrage: Nur 16 Prozent der Deutschen verschlüsseln ihre E-Mails | heise online

Obwohl die Mehrheit der Deutschen eine E-Mail-Verschlüsselung für wichtig hält, nutzen nur 16 Prozent das Verfahren, um ihre elektronische Post zu schützen. Laut einer Umfrage ist vielen die Einrichtung zu kompliziert.

In einer repräsentativen Umfrage gaben 75 Prozent der Befragten an, dass sie eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ihrer E-Mail mindestens für "eher wichtig" halten. Doch nur 16 Prozent der Deutschen verschlüsselt E-Mails etwa mit PGP. Einer der häufigsten Hinderungsgründe sei die aufwendige Einrichtung, so das Umfrageergebnis. Knapp 37 Prozent gaben zu, nicht zu wissen, wie sie ihre Mails verschlüsseln können.........

Umfrage: Nur 16 Prozent der Deutschen verschlüsseln ihre E-Mails | heise online