Wenn VirtualBox unter Linux Mint plötzlich streikt, liegt es meist an Konflikten mit dem Kernel. Zwei Fehlermeldungen tauchen besonders häufig auf – und beide lassen sich schnell beheben.
1. “VT-x wird von einem anderen Hypervisor genutzt”
Was dahintersteckt:
Linux lädt automatisch den eigenen Hypervisor KVM. Der blockiert die Hardware-Virtualisierung – und VirtualBox geht leer aus.
Fix: KVM deaktivieren.
So geht’s:
sudo nano /etc/modprobe.d/blacklist-kvm.conf
Eintragen:
blacklist kvm
blacklist kvm_intel
blacklist kvm_amd
Dann:
sudo update-initramfs -u
reboot
2. “Kernel driver not installed (rc=-1908)”
Woran es liegt:
Nach einem System-Update läuft ein neuer Kernel, aber die VirtualBox-Module wurden noch nicht für diesen Kernel neu gebaut.
Fix: VirtualBox-Module neu kompilieren.
sudo /sbin/vboxconfig
Falls etwas fehlt:
sudo apt install build-essential linux-headers-$(uname -r)
sudo /sbin/vboxconfig
Beide Probleme lassen sich mit wenigen Terminal-Befehlen lösen. Danach sollte VirtualBox sofort wieder starten.
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